Nach vier Tagen waren ebenso
viele neue Songs geboren, die auf der CD Somewhere
In Texana? eine Heimat finden sollten. Natürlich hatte niemand eine Ahnung,
wie man die Tracks auf eine CD bekommt, aber es wurde Hilfe gefunden bei Roman
Büttner, der nicht nur ein Tonstudio zum Entfernen der ungewünschten
Soundreste (die wegen des Nicht-Beherrschens der 4-Track-Technologie vorhanden
waren) organisierte, sondern auch bei der Gestaltung und Umsetzung des Artwork
behilflich war. Soundtechnisch sicherlich nicht "state of the art"
überzeugt Somewhere In Texana? aber
durch die kreative Verspieltheit und den authentischen Charakter der Instrumente:
Man hört leises Glockenspiel, ein fröhliches Banjo, eine wuselnde Ukulele,
zart-kratzende Violinen, ein rotes Kinderklavier und viele andere Merkwürdigkeiten,
die zusammen mit dem unkonventionellen
Gesang einen sympathisch puren und charmanten le(i)bhaft(ig)en Sound ergeben.
Kleiner Exkurs in Sachen Bandname:
Während des Urlaubs wurde des Musikers Zunge maßgeblich mit "Ungarns
einzigem Premiumbier" (Zitat) benetzt, das auch in Italien erhältlich
ist: Dreher. Und da der eidgenössische Bandkollege Frank die in der Schweiz
übliche Darreichungsform in Flaschen mit Bügelverschluss bevorzugte...
Da es tatsächlich einige Leute gab, die die Aufnahmen für gut befunden
haben, und die Band Gefallen an dieser eigenwilligen Herangehensweise gefunden
hatte, sollte Somewhere In Texana? nicht
die letzte CD von DREHER BÜGEL bleiben. Vielmehr
war das Debüt der Anlass, die Bandfamilie zu erweitern. Neben Roman, der
der Band - wie bereits erwähnt - kräftig unter die Arme gegriffen hatte,
fand sich auch ein weiterer Sound-Profi und Stuss-Bruder (Jan), der seine Hilfe
für die nächsten Recording Sessions anbot.

 
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