Enabled entirely by the belief
in friendship, fun-filled drudgery and music.
Die schleichende Geburt von DREHER BÜGEL begann
wahrscheinlich, als sich die 1990 gegründete Frankfurter Band ROSETTES (ohne
"The"!) im Jahr 1995 auflöste, da die Musiker in alle Himmelsrichtungen
verstreut wurden.
Die
Flammen waren zwar oberflächlich erloschen, aber die innere Glut entzündete
sich immer wieder an sporadischen musikalischen Projekten (z.B. "InCoq"),
die schließlich im Jahr 2000 zu einer dezimierten Reunion führten.
So begab es sich, dass die (auch damals schon nicht mehr ganz so jungen) Freunde
Robin W (Berlin), Wolfgang B (Hamburg) und Frank H (Zürich) einen gemeinsamen
Urlaub verbrachten, da sie der Meinung waren, man könne ja mal wieder in
entspannter Atmosphäre "den ein oder anderen Darm zupfen".
Also
wurde ein kleines Haus in den Weinbergen des toskanischen Örtchens Montecchio
gemietet und die angeschlossene Garage in einen Übungsraum verwandelt. Da
die Anreise der deutschen Musiker auf dem Luftweg stattfand, musste das Equipment
in wenigen Koffern Platz finden: Gitarren, Mandoline, Kinderklavier, ein komplettes
"Schlagzeug", Geige, Mikrophone, das analoge Vierspurgerät und
viele weitere zu Instrumenten umfunktionierte Kuriositäten.
 
Der Funke sprang sofort über und Song-Ideen sprudelten. Waren die Kompositionen
und Arrangements der ROSETTES-Ära eher post-punkig und wütend angelegt,
so hatten die neuen Songs nicht zuletzt aufgrund der gereiften Hörgewohnheiten
und des zur Verfügung stehenden Instrumentariums – den Charakter eines
ausgetrockneten Kaktus inmitten einer sand-gedünten Wüste.

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